Konzept

Willkommen in “Das Japanische Haus”!

Im Handlungsfeld Demokratie- und Toleranzförderung agiert Das Japanische Haus e.V. (DJH) seit der Gründung 2011 als ein brückenschlagender Akteur zwischen internationalem Austausch und lokalen Aktionen und Veranstaltungen. Der Verein wurde von Personen mit Migrationshintergrund ins Leben gerufen, um den sozialen Zusammenhalt im Leipziger Osten zu stärken. Seitdem wirkt das DJH als Brückenbauer zwischen den verschiedenen Kulturen. Als Migrantenorganisation und durch bisherige Aktivitäten und Erfahrungen verfügen wir über einen sehr guten Zugang zu Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen. In der Eisenbahnstraße im Leipziger Osten bringt DJH verschiedene Veranstaltungen wie die wöchentlich durchgeführte Kochen&Essen Programm „Küche für alle“ (auch in Kombination mit Musik & Kunst) als niedrigschwelliges Angebot internationale Kultur in den Stadtteil. Durch intensive Vernetzung mit anderen Stadtteilakteuren (z.B. Pöge-Haus e.V., Kinder-Erlebnis-Restaurant, Bülowviertel e.V.) gelang es dem Verein u.a. japanische Kultur in größerem Umfang zu vermitteln und vielfältige Angebote aufzustellen.

Freiraum Festival

Seit 2015 hat DJH die Trägerschaft für das Stadtteilfestival FREIRAUM (www.freiraumleipzig.de) übernommen, welches mit ca. 25 Orten entlang der Eisenbahnstraße im Leipziger Osten stattfand. Ein wesentliches Thema in der Vorbereitung und Durchführung des Festivals war die langfristige und demokratische Beteiligung der lokalen Akteure an der Planung und Umsetzung des Stadtteilfestivals

(z.B. mittels zweier Vorbereitungsworkshops und eines Nachtreffens, Beteiligung der Akteure in der Verteilung der Fördermittel für Materialien). Doch auch die Akteure selbst wurden angeregt, Partizipation und Demokratie als Thema in ihren Aktionen aufzugreifen und künstlerisch und kreativ umzusetzen. Durch die Vorbereitung und Durchführung des Festivals wurde demokratische Kultur rund um die Geschäftsstraße gestärkt, sodass weitere zukünftige Aktionen auf lebendigen und gefestigten Kooperationsbeziehungen aufbauen können. Das Festival möchte, dass sich möglichst viele unterschiedliche Akteure aus dem Gebiet mit Aktionen in leer stehenden Läden, auf Brachflächen und in Einrichtungen/Vereinen beteiligen und damit die ansässigen Bevölkerungsgruppen einbeziehen. Dabei werden explizit auch vor Ort ansässige Migrantenorganisationen wie Gewerbetreibende, Vereine und religiöse Gemeinschaften angesprochen, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen.

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Ziel ist mit diesem wiederbelebten Raum als Plattform in Verbindung mit dem Schlagwort „Japan“ wieder aufleben zu lassen. Fühlt Euch bei uns im Japanischen Haus wie zu Hause! 

Das Japansiche Haus” Projektteam JPhaus_Diag_0212-de -